Sekiguchi

Sekiguchi Koi Farm, Shiozawa, Niigata

Sekiguchi2Sekiguchi1Im Jahr 1958 begann Kousuke Sekiguchi mit der Aufzucht von Koi Larven. Diese Larven erwarb er von der Jinbei Koi Farm. Dann, im Jahr 1962 begann er seine eigene Zucht. Zuerst versuchte er die Zucht von Asagi. Diese Varietät stammt ursprünglich aus dem Gebiet Shiozawa. Sie entstand bei der willkürlichen Paarung verschiedener Nishikigoi Varietäten in Naturteichen. Die Sanke, die Kousuke parallel zu seiner Asagi Linie züchtete, waren Sadazo Sanke. Sein eigentlicher Favorit waren jedoch Jinbei Sanke mit ihrem großflächigen, tief schwarzen Sumi. Er besaß ein nicht sehr großes, aber sehr gut geformtes Sadazo Sanke Weibchen, das durch seinen hohen Körperbau auffiel. Bei der Selektion seiner Sanke Nachzuchten konzentrierte er sich auf das intensive, großflächige Sumi. Der Markt favorisierte damals jedoch kleines Tsubo Sumi. Für Kousuke war es folglich sehr schwer mit seinen Koi Geld zu verdienen. Sein Sohn Kazuo, der zu dieser Zeit als Färber für Kimono Stoffe arbeitete, erwarb ein sehr gutes Pärchen Pearl Ginrin Kohaku in Nagaoka, wahrscheinlich von einem Züchter namens Takano. Mit der Nachkommen dieser Varietät konnte Kazuo seinem Vater und dessen Koi Geschäft helfen.

Layout 1Er gewann mit den Ginrin Nachzuchten sehr viele Preise bei Wettbewerben und konnte alle seine Jungfische veräußern. Der Vater erkannte, das Kazuo mehr Geschick besaß den Markt zu bedienen und Geld aus der Koi Zucht zu erzielen und übergab ihm die Leitung der Farm. Kazuo willigte ein, gab seinen Beruf auf und übernahm die Farm des Vaters. Das war im Jahr 1988. Die Ginrin Linie war jedoch mit einem großen Fehler behaftet. Die dreijährigen Nachzuchten verloren ihr leuchtendes Ginrin und änderten die Farbe der metallisch schimmernden Schuppenlinien in ein mattes Grau. Diesem Fehler wollte Kazuo entgegenwirken, indem er Tiere einer nah verwandten Tamagin Linie einkreuzte. Jedoch entstanden bei der Verpaarung der beiden Linien nur sehr wenige gute Jungfische.

Bei den Ginrin Koi musste er sich immer streng innerhalb der Blutlinie bewegen, um den Ginrin Effekt nicht zu verlieren. Erschwerend kam hinzu, dass der Koi Markt zu dieser Zeit nach einer anderen Ginrin Linie verlangte, nämlich dem Daiya (Diamond) Ginrin. Kazuo änderte daraufhin sein Zuchtziel und versuchte sich in der Zucht von Showa. Die Elterntiere bestanden aus einem Kohaku Weibchen, das auf seiner Schulter ein großes Shimi hatte und einem Sejuro Showa Männchen. Sein Zuchtziel war es vorrangig, schöne Showa zu züchten, das Größenwachstum der Showa war für ihn hingegen zweitrangig. Heute hat sich seine Meinung mehr den Bedingungen des Marktes angepasst und er züchtet seine Showa in zwei Linien. In der ersten Zuchtlinie versucht er die Schönheit seiner Showa zu bewahren und in der zweiten Linie versucht er das Größenwachstum der Showa zu steigern. Für die Verbesserung des Wachstums hat er einen weiblichen Showa der Takeda Koi Farm Hiroshima erworben. Dieser entstammt der Donemae Blutlinie und ist in der Lage den Jumbo Typ zu vererben. Die Linie Donemae ist wesentlich bekannter und berühmter bei der Zucht von Sanke, aber auch beim Showa existiert eine Linie mit diesem Namen. Dieses Weibchen verpaart er heute mit der Kobushi Showa Linie. 1981 hatte er die Zucht seiner Ginrin Koi eingestellt, um im Jahr 1983 mit der Showa Zucht zu beginnen. 2002 begann er erneut mit der Zucht von Ginrin Koi. Zu diesem Zeitpunkt waren lediglich noch ein Weibchen und ein Männchen vorhanden. Diese Tiere sind heute weit über 25 Jahre alt.

> 20.000 Quadratmeter Zuchtgebiet
> 10.000 Quadratmeter Mudponds
Die Farm produziert
> maximal 5.000 Tosai
> 200 bis 300 Nisai
> 10 bis 20 Sansai.

Sekiguchi Sansai harvest 2012

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