Miyatora

Miyatora Koi Farm, Araya, Niigata

Miyatora00111DSCF2Ein sehr alter Koi Zuchtbetrieb ist die Miyatora Koi Farm. Seit über einhundert Jahren werden hier schon Koi gezüchtet. Zur Entstehung von Sanke und Kohaku hat die Miyatora Koi Farm entscheidend beigetragen. Die Entwicklung der Kichinai Sanke nahm hier ihren Anfang. Auch die Kohaku Linie Tomoin züchtete die Farm bis in die sechziger Jahre, danach entwickelte man die Sensuke Kohaku weiter. Für viele Züchter ist das sehr gute Wachstum der Sensuke Linie der Grund, um von Tomoin Blutlinie weg hin zur Sensuke zu wechseln. Unter Sensuke versteht man eine Weiterentwicklung der Tomoin Linie, die im Süden Japans, auf Kiyushu, vollzogen wurde. Die Kichinai Blutlinie seiner Sanke verfolgt Toraichi Miya bis heute. Lediglich vor einigen Jahren kreuzte er einen Tomoin Kohaku in diese Linie ein. 1975 begann er mit der Zucht von Gin Ki Utsuri. Die Elterntiere stammten aus der Region Takezawa. Bis 1980 züchtete er diese Varietät, machte dann sieben Jahre Pause, um 1987 erneut mit den Tieren zu züchten. Seine heutigen Gin Ki Utsuri sind besonders großwüchsig. Zudem sind sie sehr schön tiefschwarz auf orange-kupferfarbenem Untergrund gezeichnet.

1960 versuchte er sich in der Zucht von Kujaku. Hierzu kreuzte er einen Gin Kabuto mit einem Shusui. Der Shusui zeigte besonders viele metallische Pigmente auf der Schädelplatte und der Rückenlinie. Für die Zucht von Hikarimono verwendete man früher sehr oft einen Gin Kabuto als Ausgang. Mit den Jungfischen dieser Verpaarung kreuzte Toraichi Miyatora Kujaku mit Kujaku weiter. Er züchtete über sieben Jahre mit den gleichen Elterntieren, bis im achten Jahr, das älter gewordene Weibchen die roten Kujaku hervorbrachte. 1993 entstanden so die roten Kujaku, für die die Miyatora Koi Farm sehr bekannt ist. Auch unbeschuppte Sanke und Kohaku werden auf der Miyatora Koi Farm gezüchtet. Hierzu werden normal beschuppte Männchen mit Doitsu Weibchen gepaart. Mit diesen verschiedenartig beschuppten Elterntieren ist eine bessere Qualität der roten Färbung zu erreichen. Auch die allgemeine Qualität hält bei den Nachkommen länger an. Dem Ziel Go-Sanke Varietäten von über einem Meter Größe zu züchten steht man hier kritisch gegenüber. Vielmehr vertritt man die Meinung, dass bei natürlicher Haltung im Naturteich Größen von 85 Zentimeter das Maximum sind. Der heute (2003) 73jährige Toraichi bewirtschaftet mit seinem Sohn Kazunori zirka 40.000 Quadratmeter Wasserfläche.

Miyatora 2011

Layout 1

Layout 1